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Welpen, die Kinder unserer Hunde



Hier finden Sie Infos über die Ernährung, Entwicklung und Ausbildung, über Welpenalter und Junghundedasein und die verschiedenen Rassen.

1. Welpen-Tagebuch eines 5 Wochen alten Pinscher-Welpen

2. Was tun, wenn der Welpe viel zu früh von der Mutter getrennt wurde - wie ernähre und erziehe ich meinen Welpen?

Als erstes sollte man sich um eine Amme für das zu kleine Hundekind kümmern. Sollte dies nicht möglich sein, muß der junge Erdenbürger mit allen Regeln der Kunst durchgefüttert werden - von uns Menschen.

Zu früh von der Mutter getrennte Hundewelpen sollten anfangs Welpenmilch/Aufzuchtmilch bekommen, evtl. gemischt mit etwas Welpenfutter, Welpentrockenfutter, Reis, Schmelzflocken oder Babybrei. Auch Baby-Folgemilch kann zwischendurch gegeben oder beigemischt werden. Ein Tipp ist auch Reismilch, die man im Reformhaus oder im Bioladen bekommt.
Während manche Züchter auf Welpen-Trockenfutter setzen, bevorzugen andere Welpen-Feuchtfutter. Was letztendlich besser ist - ausprobieren! Jeder Welpe ist anders und jeder Welpe verträgt etwas anderes.
Das Welpenfutter wird dann mit der Aufzuchtmilch gemischt und bis zur 8. Woche wird die Milch immer mehr reduziert und dann abgesetzt.


Wieviel Mahlzeiten braucht ein so kleiner Welpe am Tag?
Der ca. 5 Wochen alte Welpe soll ca. 6 Mahlzeiten am Tag erhalten, was man bis zum Alter von 8 Wochen auf 4-5 Mahlzeiten täglich reduzieren sollte. Der richtige Abstand zwischen den Fütterungen liegt bei ungefähr 4 Stunden.

Zwischendurch können verschiedene gesunde Lebensmittel in kleinen Mengen gegeben oder dem Essen beigemischt werden, um die Ernährung des Welpen abzurunden und durch möglichst viele Vitalstoffe zu ergänzen.
Empfehlenswert sind z.B. Joghurt, Quark, Frischkäse, Hüttenkäse u.ä. sowie auch Äpfel und Möhren und evtl. weiteres Obst. Auch Honig ergänzt die Welpenernährung sinnvoll, da er sehr verträglich ist (da von den Bienen vorverdaut) und sogar Bakterien und Krankheitserreger abtöten soll. Außerdem enthält Honig sehr viele Vitamine und wichtige Mineralstoffe.
Eventuell kann man auch Mineralpulver (wie Canosan) oder Vitamin-Ampullen geben. Falls man ein spezielles gekauftes Aufzuchtfutter für Welpen ab der 3. Woche gibt, kann darauf jedoch verzichtet werden, da bereits die für das Wachstum benötigten Mineralien und Vitamine in der richtigen Menge enthalten sind.


Was braucht der Welpe sonst noch für eine gesunde Entwicklung?

Berührungen und viel Körperwärme:
Achten Sie darauf, daß der zu junge Welpe nicht friert/zittert! Verlust an Körperwärme kann das Leben des Welpen gefährden bzw. das Immunsystem herabsetzen. Ggfs. kann eine Wärmflasche gute Dienste leisten - es muß jedoch für den Hund immer möglich sein, der Wärmequelle auszuweichen. Zusätzlich muß der Welpe jedoch von anderen Hunden oder Menschen berührt/gestreichelt werden.
Sehr empfehlenswert ist auch die Methode des Tellington TTouch. Die von Linda Tellington-Jones entwickelte Methode besteht aus sanften kreisenden Berührungen, die Stress und Angst reduzieren sollen. Dadurch kann der Welpe sich besser entwickeln - körperlich wie geistig, denn auch die Hundemutter stimuliert durch Lecken und Berührungen die Verdauung und den Stoffwechsel ihrer Welpen.

Kontakt mit anderen Hunden:
Für eine möglichst gute Sozialisierung sollte der junge Welpe Kontakt zu anderen Hunden haben, die mind. teilweise die Erziehungsaufgabe der Mutter ersetzen. Vor allem Rüden sollen sehr vorsichtig mit den Kleinen umgehen. Ein Auge sollte man auf solche Begegnungen immer haben. Achten Sie darauf, daß Ihr Welpe nicht überfordert wird. Dies kann man an den typischen Beschwichtigungssignalen erkennen. Aber der 9. Woche ist der Besuch einer Welpenschule empfehlenswert.

Entwurmung:
Fragen Sie Ihren Tierarzt wegen der sehr wichtigen Wurmkur! Die Wurmkur kann schon in der 5. Woche gemacht werden.

zum Kauen:
Büffelhautknochen sollte man rechtzeitig anschaffen und bereitlegen, denn sobald der Welpe in die Phase des Zahnens kommt, wird er dankbar über solches und ähnliches Knabberzeug sein. Selbst wenn Ihr Welpe noch zu jung ist, den Knochen zu zerkauen, eignet sich dieser schon sehr gut, um dem kleinen Hund Alternativen darzubieten, falls er versucht, in Hände, Hosenbeine, Stuhlbeine o.ä. zu beißen.


                                                                                                                                                                                                                





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