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Welpen - Kauf, Ernährung, Entwicklung, Erziehung, Pflege

 

Auf dieser Seite finden Sie Infos über Kauf, Ernährung, Entwicklung und Ausbildung, Welpenalter und Junghunde unabhängig einer bestimmten Rasse.

Ist die Entscheidung erst einmal gefallen, die Familie durch einen Hund, beispielsweise als Welpe zu vergrößern, gibt es viele Dinge zu überlegen und zu beachten und zu überlegen. Wo will man seinen Welpen kaufen - beim Züchter oder über eine Kleinanzeige von privat?

Für welche Hunderasse soll man sich entscheiden - welche Rasse hat welche Ansprüche, Besonderheiten, Vor- und Nachteile. Besonders Kinder neigen dazu, bestimmte Rassen aus beliebten Filmen zu bevorzugen wie z. B. Dalmatiner. Welpen aller Rassen sind niedlich, aber die Größe eines ausgewachsenen Dalmatiners oder anderer ähnlicher Rassen passt nicht in jede Wohnung und vor allem auch nicht zu Kleinkindern.


Tipps zum Hundekauf

Steht dann fest, welche Rasse es sein soll, ist es wichtig, das Hunde-Baby nicht zu früh von der Mutter und den Geschwistern zu trennen, es kann dann kein soziales Verhalten entwickeln und wird niemals zu einem unkomplizierten Hund heranwachsen. Ein verantwortungsvoller Züchter wird normalerweise selbst auf den richtigen Abgabetermin achten.

Ein guter Tipp ist, sich die Mutter des Welpen zeigen zu lassen, denn das Verhalten des Muttertieres sagt viel über die Lebensbedingungen der Welpen aus.

Auf keinen Fall sollte man aus Mitleid einen Hund auswählen, der nicht mit den anderen spielt, denn dies kann ein Hinweis auf eine Verhaltensstörung sein.

Ist der Welpe oder junge Hund dann endlich zu Hause, neigen viele Hundebesitzer dazu, ihn zu hätscheln und zu verwöhnen. Sicher soll er gestreichelt werden, er braucht viel Beschäftigung und Zuneigung. Aber Erziehung beginnt sofort, liegt das Hunde-Baby erst einmal auf der Couch, wird es schwer werden, ihm dieses Verhalten wieder abzugewöhnen.


Welpen-Erziehung

In einer Welpenschule (oder Hundeschule) bekommt man von Anfang an Tipps und Hilfe bei der Hundeerziehung. Und was vielleicht noch wichtiger ist: der Welpe wird dort sozialisiert sprich er lernt den Umgang mit Artgenossen. Davon profitieren Hund und Halter ein Leben lang! Ohne die richtige Sozialisation würde der Hund später womöglicherweise andere Hunde anknurren, wenn er sich bedroht fühlt oder er würde zu ängstlich werden. Der Welpe könnte dann einfach die Hundesprache nicht richtig deuten, was zwangsläufig zu Mißverständnissen führen muß.


Die Ernährung des Welpen - das richtige Futter

Im Allgemeinen sind auf unseren Straßen häufiger übergewichtige Hunde anzutreffen als solche, die verhungert wirken. Meist nämlich überschätzt der Mensch die Bedürfnisse seines Vierbeiners. Dennoch können bestimmte Lebenssituationen eine erhöhte Energiezufuhr notwendig machen. Doch Welpen benötigen viel Energie, denn sie befinden sich im Wachstum. Organe, Knochen, Sehnen, Bänder und Gelenke entwickeln sich. Ebenso muss viel Energie zugeführt werden, wenn die Hündin Junge versorgt oder wenn der Stoffwechsel aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage ist, das Futter ganzheitlich zu verwerten. Aktive Hunde verbrennen mehr Kalorien als diejenigen, die auf dem Sofa liegen. Der regelmäßige körperliche und psychische Einsatz des Hundes kann es erforderlich machen, die Futtermenge zu erhöhen.

Welpen benötigen ein Futter, das auf ihre jeweilige Entwicklung abgestimmt ist. Fertigprodukte für Welpen sind zu bevorzugen. Es bringt wenig, allein an der Futterzusammenstellung herumzuexperimentieren, weil eine Überdosierung an Vitaminen und Nährstoffen ebenso schädlich wie eine Unterversorgung ist. Hersteller gehen davon aus, dass Welpen grundsätzlich aktiv sind, deshalb ist es empfehlenswert, sich nach deren Fütterungsempfehlungen zu richten.

Über das Thema, ob ein Trocken- oder ein Nassfutter zu bevorzugen ist, gibt es unterschiedliche Ansichten. Wichtig ist hierbei, dass der Nährstoffmix stimmt. Wenn Sie sich für Nassfutter entscheiden, sollten Sie auf den Eiweißgehalt achten. Dieser ist oft sehr hoch, daher sollte das Futter nicht als Alleinfutter genutzt werden. Am natürlichsten dürfte die Frischfleischfütterung sein, wenngleich gerade für aktive Hunde die Beigabe von Futterzusätzen sinnvoll erscheint. Zur Belohnung darf der aktive Hund das eine oder andere Leckerli erhalten. Schokolade allerdings ist verboten, sie ist für Hunde giftig.


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Was tun, wenn der Welpe viel zu früh von der Mutter getrennt wurde - wie ernähre und erziehe ich meinen Welpen?

Als erstes sollte man sich um eine Amme für das zu kleine Hundekind kümmern. Sollte dies nicht möglich sein, muß der junge Erdenbürger mit allen Regeln der Kunst durchgefüttert werden - von uns Menschen.

Zu früh von der Mutter getrennte Hundewelpen sollten anfangs Welpenmilch/Aufzuchtmilch bekommen, evtl. gemischt mit etwas Welpenfutter, Welpentrockenfutter, Reis, Schmelzflocken oder Babybrei. Auch Baby-Folgemilch kann zwischendurch gegeben oder beigemischt werden. Ein Tipp ist auch Reismilch, die man im Reformhaus oder im Bioladen bekommt.
Während manche Züchter auf Welpen-Trockenfutter setzen, bevorzugen andere Welpen-Feuchtfutter. Was letztendlich besser ist - ausprobieren! Jeder Welpe ist anders und jeder Welpe verträgt etwas anderes.
Das Welpenfutter wird dann mit der Aufzuchtmilch gemischt und bis zur 8. Woche wird die Milch immer mehr reduziert und dann abgesetzt.


Wieviel Mahlzeiten braucht ein so kleiner Welpe am Tag?
Der ca. 5 Wochen alte Welpe soll ca. 6 Mahlzeiten am Tag erhalten, was man bis zum Alter von 8 Wochen auf 4-5 Mahlzeiten täglich reduzieren sollte. Der richtige Abstand zwischen den Fütterungen liegt bei ungefähr 4 Stunden.

Zwischendurch können verschiedene gesunde Lebensmittel in kleinen Mengen gegeben oder dem Essen beigemischt werden, um die Ernährung des Welpen abzurunden und durch möglichst viele Vitalstoffe zu ergänzen.
Empfehlenswert sind z.B. Joghurt, Quark, Frischkäse, Hüttenkäse u.ä. sowie auch Äpfel und Möhren und evtl. weiteres Obst. Auch Honig ergänzt die Welpenernährung sinnvoll, da er sehr verträglich ist (da von den Bienen vorverdaut) und sogar Bakterien und Krankheitserreger abtöten soll. Außerdem enthält Honig sehr viele Vitamine und wichtige Mineralstoffe.
Eventuell kann man auch Mineralpulver (wie Canosan) oder Vitamin-Ampullen geben. Falls man ein spezielles gekauftes Aufzuchtfutter für Welpen ab der 3. Woche gibt, kann darauf jedoch verzichtet werden, da bereits die für das Wachstum benötigten Mineralien und Vitamine in der richtigen Menge enthalten sind.


Was braucht der Welpe sonst noch für eine gesunde Entwicklung?

Berührungen und viel Körperwärme:
Achten Sie darauf, daß der zu junge Welpe nicht friert/zittert! Verlust an Körperwärme kann das Leben des Welpen gefährden bzw. das Immunsystem herabsetzen. Ggfs. kann eine Wärmflasche gute Dienste leisten - es muß jedoch für den Hund immer möglich sein, der Wärmequelle auszuweichen. Zusätzlich muß der Welpe jedoch von anderen Hunden oder Menschen berührt/gestreichelt werden.
Sehr empfehlenswert ist auch die Methode des Tellington TTouch. Die von Linda Tellington-Jones entwickelte Methode besteht aus sanften kreisenden Berührungen, die Stress und Angst reduzieren sollen. Dadurch kann der Welpe sich besser entwickeln - körperlich wie geistig, denn auch die Hundemutter stimuliert durch Lecken und Berührungen die Verdauung und den Stoffwechsel ihrer Welpen.

Kontakt mit anderen Hunden:
Für eine möglichst gute Sozialisierung sollte der junge Welpe Kontakt zu anderen Hunden haben, die mind. teilweise die Erziehungsaufgabe der Mutter ersetzen. Vor allem Rüden sollen sehr vorsichtig mit den Kleinen umgehen. Ein Auge sollte man auf solche Begegnungen immer haben. Achten Sie darauf, daß Ihr Welpe nicht überfordert wird. Dies kann man an den typischen Beschwichtigungssignalen erkennen. Aber der 9. Woche ist der Besuch einer Welpenschule empfehlenswert.

Entwurmung:
Fragen Sie Ihren Tierarzt wegen der sehr wichtigen Wurmkur! Die Wurmkur kann schon in der 5. Woche gemacht werden.

zum Kauen:
Büffelhautknochen sollte man rechtzeitig anschaffen und bereitlegen, denn sobald der Welpe in die Phase des Zahnens kommt, wird er dankbar über solches und ähnliches Knabberzeug sein. Selbst wenn Ihr Welpe noch zu jung ist, den Knochen zu zerkauen, eignet sich dieser schon sehr gut, um dem kleinen Hund Alternativen darzubieten, falls er versucht, in Hände, Hosenbeine, Stuhlbeine o.ä. zu beißen.


                                                                                                                                                                                                                





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